Bremen, im trüben November des Jahres 2001: Nach Jahren unterbesetzten Sommerkicks auf den Werder Wiesen beim Weserstadion haben 2 junge Männer eine gute Idee: Ein organisierter Spielbetrieb muss her.
Meierdiercks und Boy betreten nach einer anstrengenden Fitness-Extravaganz im City-Sport-Center in die Speisegaststätte Rotkäppchen, um dort bei Salat und Weinschorle zu entspannen. Noch ahnen die beiden Sportler nicht, dass Conrad vom Brasilhaus auch dort sitzt und dass sie später den Grundstein zu dem legen werden, was Werber Bremen heute ist. Das erste Captain’s Meeting an der Schlachte mit diversen fußballhungrigen Werbern wird zum offiziellen Gründungstag.
Eine Woche später ist die Halle organisiert und der Spielbetrieb beginnt. In einer Nacht- und Nebel-Aktion wird im Brasilhaus ein Logo zusammengeschustert, das später noch einige RZ-Überraschungen bereithält. Zum ersten Turnier lädt Trainer Dobberstein ins malerische Dorf Morsum.

Ersatzgeschwächt und deutlich unterlegen verliert man zwar unter anderem gegen eine Mannschaft, die zur Hälfte aus Mädchen besteht, kann aber auch in Person von Stephan „Stacey“ Kappen das erste offizielle Tor erzielen.
Die Teilnahme am Kicker-Bowl, der offiziellen Deutschen Werber-Hallen-Meisterschaft, kommt für das junge Team etwas zu früh.

Ohne eigenes Tor, aber immerhin mit dem größten Kader angereist, scheidet man in der Vorrunde gegen die Sportfreunde Hamburg aus und fährt dennoch beseelt im eigens gemieteten Mannschaftsbus mit reichlich Astra und spektakulärer Live-Musik zurück nach Bremen.